Der Rote Verband

Der „Rote Verband“ (RV) ist ein Zusammenschluss arministisch geprägter Burschenschaften, der seinen Namen von deren roten Mützen bekommen hat. Die Burschenschaft der Bubenreuther gehört dem RV seit der Gründung 1897 an. Der RV stellte sich im Kaiserreich gegen überhandnehmende wilhelminische Formen und Rituale. 

Dem RV gehören neben unserem Bund die Burschenschaften Alemannia Bonn, Brunsviga Göttingen, Arminia Marburg, der Pflüger Halle zu Münster, der Arminia auf dem Burgkeller zu Jena und Obotritia Berlin an.


Die neue Deutsche Burschenschaft

In den 90er Jahren vertieft sich auch die Kluft zwischen Hardlinern im alten Dachverband Deutsche Burschenschaft (DB) und anderen Burschenschaften. Im Januar 1996 rufen acht Bünde, unter ihnen die Bubenruthia und drei weitere Mitglieder des RV, in Hannover die „Neue Deutsche Burschenschaft“ (NeueDB) ins Leben. Die NeueDB versteht sich als Gegenbewegung  zur „alten“ DB und will ein zeitgemäßes Engagement für das Gemeinwesen ohne nationalistische Überhöhung. Das Ziel, ein Gegengewicht zur DB zu bilden, wird nach wenigen Jahren erreicht: Heute zählt der Verband 14 Burschenschaften mit rund 2500 Einzelmitgliedern.