Bubenreuther werden!

Wenn du Student der Friedrich-Alexander-Universität bist oder demnächst wirst und dich für eine Mitgliedschaft interessierst, dann trage dich einfach auf dieser Seite unter Kontaktformular für eine unverbindliche „Spefuxenzeit“ (eine rund zweiwöchige gegenseitige Kennenlernzeit) ein. Du erhältst dann eine persönliche Einladung von uns. 

Mitglied unserer Burschenschaft können männliche Studenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg werden.

Kennenlernen. Am Anfang steht eine unverbindliche gegenseitige Kennenlernzeit. Sie dauert etwa 14 Tage. Du bist eingeladen, als Gast am Bundesleben teilzunehmen. Den Wunsch, in die Kennenlernzeit einzutreten, kannst du uns persönlich oder online mitteilen. Eine gute Möglichkeit, die Burschenschaft kennenzulernen, bietet auch der Einzug in unser Wohnheim.

 

Eintritt. Der Eintritt in die Burschenschaft erfolgt in der sogenannten „Rezipierungsversammlung“. Du stellst dich noch einmal offiziell vor (die meisten kennen sich schon aus der Kennenlernzeit), und die Versammlung stimmt mit einfacher Mehrheit über die Aufnahme ab. Übrigens: Gerüchte über rabiate Aufnahmerituale, unsinnige Formalismen oder Saufzwang entbehren ihrer Grundlage. Die Bubenreuther wurden unter anderem gegründet, um solchen „Pennalismen“ gegenzusteuern.

Das erste Dreivierteljahr. Nach der Aufnahme folgt die zweisemestrige „Fuxenzeit“. Der Begriff „Fux“ leitet sich vom lateinischen „facere“ (lat. machen, tun) ab und beschreibt jemanden, der „zu machen“ im Sinne von „auszubilden“ ist. In der Fuxenzeit lernst du die Burschenschaft und das Verbindungsleben kennen. Auch erlernst du das studentische Fechten. Betreut wird die „Confuxia“ (so wird die Gemeinschaft der im gleichen Semester Eingetretenen genannt) vom Fuxmajor, einem erfahrenen Bundesbruder. Außerdem wählst du nach etwa vier Wochen einen „Leibburschen“. Er ist dein persönlicher Ansprechpartner, Berater und Vertrauensmann. Im zweiten Semester kannst du bereits erste Ämter übernehmen. Das Ende der Fuxenzeit markiert die sogenannte „Burschung“. Sie findet in der Regel etwa ein Dreivierteljahr nach der Aufnahme statt.

Studienverlauf. Das Bundesleben sieht im Verlauf des Studiums verschiedene Aktivitäts-Stufen vor: Das meiste Engagement fällt in die ersten vier Semestern, danach folgen ruhigere Inaktiven- oder „Altburschen“-Semester. Studenten höherer Semester sollen sich  dem Hauptstudium, Praktika, Auslandsaufenthalten und der Examensvorbereitung widmen.